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Aus dem Forum: Literatur

Lyric

Autor Nachricht
Dwynariel
verfasst am 27.06.2012 um 15:44:33 Uhr

25.10.2009
Alles was ich täglich sehe, alles was ich täglich spüre,
alles was ich täglich empfinge, alles was ich täglich verdränge.
Gefühle und Empfindungen
Angst und Hoffnung
Einsamkeit und Freude
Schmerz und Liebe
Wärme und Kälte
So viele Dinge die ich nicht beim Namen nennen kann...
Dinge die mir so unerreichbar erscheinen obwohl ich sie spüren kann...
Warum nicht einfach Leben. Leben ohne diese Gedanken.
Leben ohne diese Ängste.
Immer wieder finde ich mich in der selben Situation wieder.
Habe das Gefühl alleine dem nicht entweichen zu können.
Laufe gerade wegs auf mein Ziel zu um kurz davor einen Rückschlag zu erleiden,
den ich schon zu oft erlebt habe.
Nie wollte ich das es leicht ist, immer habe ich gekämpft.
Gegen andere gegen Dich und gegen mich.
Siege errungen und Niederlagen erlebt, doch immer wieder aufgestanden um wieder an diesem
Punkt zu stehen.
Mich genau hier wieder zu finden die Augen zu schließen und wieder zu überlegen.
Nimmst du den einfachen Weg und fällst wieder zurück oder nimmst du den Umweg?!
Den unbekannten Weg, der weitaus schlimmer sein könnte wie die Rückschläge des leichten Weges.
Was würde mich erwarten? Wer würde mich auf diesem begleiten?
Macht es Sinn sich in fremdes Gebiet zu begeben wenn man doch eigentlich in einem sicheren ist?

05.01.2009


Ich blicke hinaus in die Dunkelheit der Nacht.
Ein sanfter Schleier aus Nebel verhüllt die Welt.
Sanften Mondschein spüre ich auf meiner Haut und schließe kurz die Augen.
Nach kurzer Zeit öffne ich sie wieder und blicke in Meeresblaueaugen.
sie scheinen unendlich tief zu sein.
Ich wende den blick ab aus angst in ihnen zu versinken.
Zu diesen Augen gehört ein wunderschöner Frauenkörper, schlank und groß gewachsen, die Haut so weiß
und rein wie der Schnee der die Schnee der die Welt zur Winterzeit unter sich vergräbt.
Ihre Lippen sind voll und tief rot, ein sanftes lächeln ziert diese.
Ihre Augen funkeln mich an. Ihre schlanken Finger umfassen die meinen.
Schweigend führt sich mich durch den Wald. Ich traue mich nicht etwas zu sagen,
bin zu verzaubert durch ihre Anwesenheit.
Ich kenne das Ziel nicht, lasse mich einfach von Ihr führen.
Vor einem alten Gemäuer bleibt sie stehen und schaut dieses schweigend an. Nach kurzer
Zeit erkenne ich das dieses Gemäuer eine alte Kapelle ist.
Sie ist von unbeschreiblicher Schönheit doch habe ich diese Kapelle noch nie gesehen.
Dabei kenne ich die Wälder besser als alles andere.
Das Wesen stellt sich vor mich und ich sehe wie eine schwarze Träne über Ihre Wange rollt.
Ich sage nichgts blicke sie nur fragend an.
Die schwarze Träne fällt auf meinen Handücken und verhärtet sich dort.
als ich den blick von meiner Hand aufrichte ist das Wesen verschwunden und ich stehe allein
vor der alten Kapelle.
Ich zucke zusammen da Sonnenstrahlen meine Haut streicheln.
Langsam öffne ich meine Augen und bemerke das ich in meinem Bett liege.
Ich setze mich auf und blicke auf meine Hand welche zu einer Faust geballt ist.
Ich öffne sie und blicke auf die schwarze Träne des Wesens.
Hatte ich nur geträumt?

04.01.2011
Im Leben kommen wir immer wieder an Punkte wo wir nicht wissen ob unsere Entscheidungen richtig sind.
Wir denken darüber nach ob die Schritte die uns offenstehen unter Umständen Folgen für uns haben könnten.
Ob diese Folgen sich im Großteil negativ für uns auswirken, oder doch der positive Aspekt überwiegen kann.
Wir wegen ab, Pro und Contra, Folgen und deren Auswirkungen auf unser Leben.
Meistens stehen wir an diesem Punkt wenn eigentlich alles toll ist. Dennoch muss man eine Entscheidung treffen von der viel abhängt.
Hat man den Mut sich auf das vielleicht negativ enden könnende einzulassen?
Oder bleibt man auf dem Weg auf dem man ist? Auf dem vielleicht nicht alles Perfekt ist und man sicher viel zurückstecken muss aber dennoch auf der sicheren Seite.
Wir alle haben Träume, wir alle haben Ziele. Doch können wir sie uns oft auf unserem so sicheren Weg nicht erfüllen. Wir wissen das wir sie so nicht erreichen können.
Wenn wir uns nun auf was neues vielleicht unbekanntes einlassen, dann hätten wir die Chance herrauszufinden ob uns vielleicht auf diesem Weg unsere Träume und Ziele näher kommen.
Reicht es zu wissen das wir näher an unsere Ziele kommen um eine Entscheidung zu treffen?
Prinzipiell ja, denn wir leben ja um unsere Ziele zu erreichen, wir wissen das wir aus unserer jetzigen Situation raus nicht mal ansatzweise das schaffen können was wir uns vorstellen. Warum dann dennoch diese Angst vor weiteren Schritten?
Warum das rausreden wir bräuchten Zeit?Warum warten wenn doch jetzt eigentlich alles schön ist?
Aus Angst, Angst davor verletzt zu werden. Angst davor sich noch weiter von dem zu entfernen wo man doch eigentlich hin will.
Aber bleiben wir sitzen und machen weiter wie gehabt werden wir niemals so glücklich wie wir es uns wünschen.
Ich möchte das nicht. Ich möchte nicht irgendwann auf dem Sterbebett liegen und darüber nachdenken was ich alles verpasst habe weil ich mir dauernd selber im Wege stand.
Ich möchte mein Leben leben und irgendwann dort liegen und stolz auf das sein was ich in meinem Leben erreicht habe.
Entscheidungen zu treffen kann immer nach hinten los gehen. Entscheidungen zu treffen an denen viel hängt und man nicht nur alleine Betroffen ist sondern man auch mit seiner Entscheidung andere trifft ist mehr als nur schwer.
Dennoch habe ich mich zu oft für den leichten und sicheren Weg entschieden. Heute will ich das nicht mehr. Ich werde mich entscheiden und das wird nicht der leichte Weg sein.
Ob es am Ende so sein wird wie ich es mir erträume weiß ich erst wenn ich es ausprobiert habe.
Doch was hätten all diese Gedanken für einen Sinn wenn ich am Ende doch einfach bei dem bleibe was ich gerade habe?
Vielleicht werde ich abermals auf die Nase fallen, aber ich werde auch wieder aufstehen und weiterleben.
Vielleicht werde ich aber auch einfach mal Glück haben. Und bevor ich mir die Chance auf genau das durch eine leichte Entscheidung verbaue entscheide ich mich lieber für einen Weg der nicht leicht sein wird.

18.05.2011
Ich liebe es deine Blicke auf mir zu spüren.
Ich liebe es dich zu beobachten wenn du schläfst.
Ich liebe es jede freie Sekunde mit dir zu verbringen.
Ich liebe es wie du mich anschaust.
Ich liebe es was für ein toller Vater du bist.
Ich liebe es deine Lippen auf den meinen zu spüren.
Ich liebe es mit dir jeden Moment des Lebens zu verbringen.
Ich liebe es wenn wir uns anzicken.
Ich liebe es wenn du mich mal wieder total wirsch nennst.
Ich liebe es dich zu berühren.
Ich liebe es deine Arme um meinen Körper zu spüren.
Ich liebe es wie sicher ich mich bei dir fühle.
Ich liebe es wenn du Abends nach hause kommst und mich mit deinen Augen anblickst.
Ich liebe es wenn du mich morgens anmörmelst.
Ich liebe es mit dir jedes Geheminiss zu teilen.
Ich liebe es ...
Ich liebe alles an dir, von dem her könnte ich diese Liste noch bis in unendliche
Weiten laufen lassen.
Ich liebe Dich in jedem Moment meines Lebens.

17.12.2010
All das was so lange in mir verborgen.
All das was ich immer unterdrückte.
All das was sich in meinem inneren Wand und mein Herz zum weinen brachte.
All das lässt du aus mir herraus.
Wenn du bei mir bist ist alles egal. Du lässt einfach alles verblassen.
Alle Ängste alle Tränen alle Sorgen.
Ich fühle mich frei und ungebunden und doch binde ich mich an dich.
Dich tue ich es freiwillig. Ich tue es weil du mir gut tust.
Tue es weil ich dich glücklich sehen will.
Wenn du mich in deinen Armen hälst, mir tief in die Augen schaust...
Alles ist egal in diesem Augenblick nur deine Nähe zählt, nur wir sind wichtig.
Die Welt um uns herrum verblasst auch die Alltagssorgen schwinden dahin in meinem Kopf hat nichts
mehr Platz, über nichts macht es Sinn nachzudenken, denn ich würde mich hassen würde ich diesen
Magischen Moment mit meinen Gedankengängen vernichten.
Du hast mir gezeigt wie wichtig es ist zu genießen und genau das tue ich.
Ich genieße dich, genieße die Freiheit die du mir gibst und genieße die Liebe die du mir schenkst.
Keine Zweifel an mir, keine an dir einfach nur wir, zusammen, ganz nah.
Deine Lippen auf meinen so sanft wie der Wind und doch so warm wie das Feuer.
Deine Hand die meine hält. Sanft und doch bestimmend das ich dein.
Uns ist egal was die Welt denkt, egal was andere sagen denn es zählen nur wir.
Wir lassen den Rest der Welt hinter uns. Überschreiten unsere eigenen Grenzen und sind
doch glücklich dabei.
Wir können über alles reden und uns doch stundenlang anschweigen.
Einfach nur da liegen während die Sonne untergeht, zusammen, nah bei einander.
Die ganze Nacht wach... redend über alles... lachend über uns...
Beobachte dich während du schläfst, lausche deinem Atem, spüre wie du dich zu mir drehst um mich
in den Arm zu nehmen, unbewusst während du schläfst.
Wecke dich am morgen und mag das Bett nicht verlassen, schmiege mich an dich, oh wärme mich.
Weine tränen während ich das schreibe... blicke mich um und bin allein.
Doch weiß ich du kommst wieder. Kommst wieder zu mir, schläfst neben mir ein und wachst neben mir auf.
Hälst meine Hand, küsst meine Lippen...
Irgendwann wirst du bleiben, hoffe ich. Irgendwann werde ich immer neben dir aufwachen.
Irgendwann muss ich dich nicht mehr gehen lassen.
Doch bis dahin genieße ich jeden Moment mit dir. Selbst die Gedanken an dich lassen mich
lächeln. Höre nicht auf mich zu lieben denn ich will nie wieder weinen weil mein Herz nach dir schreit...

Kritik gern gelesen :o)